Intergruppenkontakte und ethnische Vorurteile bei Beschäftigten in öffentlichen Institutionen

INRA_B01 – Projekt des FGZ Bielefeld

Das Teilprojekt geht der Frage nach, inwieweit dienstliche Kontakte von Beschäftigten des öffentlichen Diensts zu Ausländer:innen bzw. Personen mit Migrationshintergrund dazu führen können, dass gruppenbezogene Abwertungen, ethnische Vorurteile und Diskriminierungsbereitschaft befördert oder reduziert werden. Es soll dabei untersucht werden, ob die Kontaktsituationen positiv oder negativ zu bewerten sind und wie diese Kontakterfahrungen sich auf die Einstellungen der Beschäftigten auswirken. Darüber hinaus wird eine genaue Evaluation der vermittelnden (mediierenden) und interagierenden (moderierenden) Faktoren angestrebt.

Das Projekt bezieht seine Daten aus der zentralen Beschäftigtenbefragung des Projekts A06. Untersuchungseinheit sind Beschäftigte in vorwiegend Bundesbehörden mit Bürger:innenkontakt. Untersucht werden sollen Zoll, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundesagentur für Arbeit und ggfls. Bundespolizei. Es sollen itemgestützte Fragen eingesetzt werden. Das Projekt kooperiert eng mit den folgenden Teilprojekten: „Netzwerkstrukturen“ (B09), „Einstellungen und Aufstiege im öffentlichen Dienst“ (B10), „Einstellungen und Erfahrungen“ (B11), Diskriminierung im Behördenalltag“ (B12) sowie „Rassistische Diskriminierung in Institutionen“ (A05).

Das Projektziel ist erreicht, wenn statistisch abgesichert ist, inwieweit Kontaktsituationen zwischen Beschäftigten und Ausländer:innen bzw. Personen mit Migrationshintergrund systematisch durch ethnisch bedingte Vorurteile beeinflußt werden. 

Projektleiter*innen und Kontakt

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