Ina Kaufhold

Ina Kaufhold

Koordinatorin Teilinstitut Göttingen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Standort Göttingen

Kurzprofil

Ina Kaufhold ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) in Göttingen. Sie promoviert im Rahmen des FGZ und ist zeitgleich Koordinatorin am Standort Göttingen. Nach Abschluss ihres Soziologiestudiums in Göttingen (Masterarbeit: Wertevorstellungen im Generationenvergleich) war sie am SOFI als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Die Bewältigung prekärer Arbeitsbedingungen im Haushaltskontext“ tätig und hat das FGZ am Standort Göttingen auch schon in der Vorphase koordiniert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ungleichheitsforschung und der Arbeitsmarktsoziologie. Vorrangig befasste sie sich bisher mit den Arbeits- und Lebenswelten von prekär Beschäftigten im Haushaltskontext unter Einsatz qualitativer Forschungsmethoden.

Was interessiert mich am Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Mich interessiert die soziale Praxis des Zusammenhalts im Haushaltskontext. Dieser bedarf im Sinne einer verstehenden Soziologie als Aushandlungsort von Zusammenhaltspraktiken, ferner als Lebenszusammenhang, stärkerer Aufmerksamkeit. Der Sozialraum Familie erscheint mir besonders interessant: wie wird gesellschaftlicher Zusammenhalt im Familienkontext ausgehandelt? Welche Praktiken stehen sich gefährdend und stärkend gegenüber, wie werden diese geformt und über Generationen hinweg verstanden? Im Sinne der soziologischen Ungleichheitsforschung sind beruflich-soziale Statusgruppen zentraler Forschungsgegenstand. Ebenso gilt es, Infrastrukturen und öffentliche Güter als Gelingfaktoren gesellschaftlichen Zusammenhalts und den Kontext von Netzwerken und sozialen Beziehungen mitzudenken. Ziel soll es sein soll, unterschiedliche und innovative Wege zu gehen, um die kollektive Herausforderung gesellschaftlichen Zusammenhalts im Haushaltskontext anhand von Tiefenbohrungen zu beleuchten.

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