DemokratieWagen!

Paulsplatz und Paulskirche

Frankfurt am Main

Am 21. Oktober 2020 wird in Frankfurt der „DemokratieWagen“ vorgestellt. Der Bus, ein alter Linienbus, der vom Verein mehr als wählen e.V. gemeinsam mit Künstler*innen des interdisziplinären Ausstellungsprojekts Making Crises Visible und mit Unterstützung des Teilinstituts Frankfurt des FGZ zu einem mobilen Erfahrungsraum für Demokratie in Frankfurt umgestaltet wurde, wird in Zukunft verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren zur Verfügung stehen, die sich mit ihren Formaten für Demokratie und Beteiligung engagieren.

So wird er als StreitBus des Frankfurter Transferprojekts „Frankfurt streitet“ ab Frühjahr 2021 an öffentlichen Orten in Frankfurt halten, um konstruktiven Streit auch individuell erfahrbar zu machen.
Die öffentliche Vorstellung des DemokratieWagens wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet, an dem sich das TI Frankfurt beteiligt. In mehreren Workshops, der Einweihung als „StreitBus“, einer öffentlichen Speakers Corner und einer Podiumsdiskussion soll mit möglichst vielen Frankfurterinnen und Frankfurtern über die Zukunft der Demokratie (und aktuelle Krisen) ins Gespräch gekommen werden. Weitere Kooperationspartner der Veranstaltung sind das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, das Amt für multikulturelle Angelegenheiten sowie die Bildungsstätte Anne Frank.

Programm:

Der DemokratieWagen wird am 21. Oktober von 09:00-22:00 Uhr vor der Paulskirche stehen und für alle Interessierten zugänglich sein.

09:00 Uhr: Offizielle Vorstellung des DemokratieWagens
mit Oberbürgermeister Peter Feldmann, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Stadträtin Sylvia Weber (Dezernat Integration und Bildung), Dr. Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank), Dr. des. Felix Kosok (Kurator des Busses, Making Crises Visible, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) und Ben Christian und Yannik Roscher (mehr als wählen e.V.)

14:00 Uhr: Einweihung als „StreitBus“ des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilinstitut Frankfurt
mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilinstitut Frankfurt)

14:10-16:00 Uhr: Öffentliche Speakers Corner
zur Leitfrage „Frankfurt streitet: Welche Konflikte und Krisen müssen aktuell zur Sprache gebracht werden – und wie sollen wir damit umgehen?“
mit Vertreter*innen des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilinstitut Frankfurt, des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Theater-Intervention von Vincent Doddema (Staatstheater Mainz) u.v.m.

20:00-22:00 Uhr: Podiumsdiskussion „Demokratie und Krise?“ in der Paulskirche
(Einlass ab 19 Uhr)
mit Grußwort von Stadtrat Mike Josef (Dezernat Planen und Wohnen) und Key Note durch Dominik Herold (mehr als wählen e. V.); Podium: Prof. Dr. Rainer Forst (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Teilinstitut Frankfurt, Goethe-Universität), Stadträtin Sylvia Weber (Dezernat Integration und Bildung), Siraad Wiedenroth (Initiative Schwarze Menschen Deutschland) und Katharina Liesenberg (mehr als wählen e.V.), Aisha Camara (Moderation)

Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Akteuren möchten wir gemeinsam in der Paulskirche darüber diskutieren, vor welchen Aufgaben die Demokratie im 21. Jahrhundert steht. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf dem „WO“ (welche Räume der Beteiligung gibt es?), dem „WIE“ (welche Verfahren der Beteiligung existieren und wie zeitgemäß sind diese?) und dem „WER“ (welche Akteure sind dabei privilegiert und warum?) liegen. Die zwei zentralen Fragen des Abends lauten: Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, in der Demokratie als grundsätzlich prozessual und veränderungsbedürftig verstanden wird: als unabgeschlossenes Projekt, das immer wieder erweitert und vertieft werden muss? Und wie kann eine solche Demokratie (besser) mit den vielfältigen, multiplen „Krisen“ umgehen, die aktuell zu beobachten sind?

 

Anmeldung unter: veranstaltungen-fgz@uni-frankfurt.de

WICHTIG: Aufgrund der Corona-Einschränkungen ist eine Anmeldung für den Besuch der Podiumsdiskussion unbedingt notwendig.

 

Mehr zum Projekt DemokratieWagen unter: https://www.mehralswaehlen.de/demokratiewagen/

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