Onlinevortrag „Erinnerungskultur in der postmigrantischen Gesellschaft“

Dr. Sina Arnold vom FGZ-Berlin spricht bei der Projektwoche "Gestern - Morgen - Erinnern" über ihre Forschung und die Erinnerungskultur in postmigrantischen Gesellschaften.

Wie funktioniert Erinnerungskultur in Deutschland 75 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus? Damit beschäftigt sich die Projektwoche "Gestern - Morgen - Erinnern" vom 19. bis zum 25. Oktober. Denn mit zeitlichem Abstand wächst auch die Herausforderung, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus aufrecht zu erhalten. Die deutsche Gesellschaft hat sich in den vergangen Jahrzehnten zunehmend gewandelt -  von einer migrantischen hin zu einer postmigrantischen Gesellschaft. Dabei bleibt die aus den Verbrechen des Nationalsozialismus gewachsene Verantwortung als zentrales identitätsstiftendes Element für die deutsche Gesellschaft bestehen. Hinzu kommen die Radikalisierung rechtsextremer Netzwerke und die Gefahr des rechten Terror, der besonders im vergangen Jahr, mit den Anschlägen von Halle und Hanau, zur Realität geworden ist. Sina Arnold, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung wird die Projektwoche am 19. Oktober um 17.30 Uhr mit einem einführenden Vortrag eröffnen. Die Anmeldung ist hier möglich: https://www.gestern-morgen-erinnern.de/anmeldung 

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