Veranstaltungen des Forschungsinstitutes Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Veranstaltungen finden

19:00
Leipzig

Noch „konservativ“ oder schon „rechts“? Ein Gespräch über die Pluralität des evangelischen Christentums und seine Grenzen

Über Debattenräume und ihre Grenzen wird neu gestritten. Ein Grund dafür ist das Erstarken der politischen „Rechten“. Das lässt auch den deutschen Protestantismus nicht unberührt. Denn viele kultur- und identitätspolitische Debatten zwischen „links“, „Mitte“und „rechts“ haben religiöse Aspekte, die theologisch bedacht werden sollten.
18:30 Uhr
Online

Kontrovers: aus dem FGZ – „Moralismus in analogen und digitalen Debatten: Eine Gefahr für die Demokratie?“

Ob in der Twittersphäre oder in öffentlichen Debatten jenseits der sozialen Medien: wenn es um politische Streitfragen der Gegenwart wie den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Migration oder Gender geht, wird schnell der Vorwurf des Moralismus laut.
9:00 - 15:00
Online

Workshop „Soziale Milieus, Wertkonflikte und soziale Integration“

Die sozialwissenschaftliche Forschung hat die zunehmenden Konflikte sozialer Gruppen um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zeitdiagnostisch und empirisch ausführlich untersucht. Bislang mangelt es jedoch an theoretischen Konzeptionen, mit deren Hilfe sich diese Entwicklungen erklären lassen. Ziel des Workshops ist es deshalb, in einem interdisziplinären Austausch aktuelle Ansätze zur Analyse gegenwärtiger Gruppenkonflikte und ihrer Auswirkungen auf soziale Integration zusammenzubringen.

Online

Gleichwertig ungleichwertig - Antisemitismus und anti-Schwarzen Rassismus zusammendenken

Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit – Migrationsgesellschaft, Konkurrenzen, Bildungsstrategien: Diese Stichworte prägen zunehmend die gesellschaftliche, wissenschaftliche und pädagogische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und mit ausgrenzenden Denk- sowie Deutungsmustern. Vielfach schwankt die Diskussion zwischen Eifer und Orientierungslosigkeit, zwischen eindeutigen Positionen und Differenziertheit. Eine Tagung aus der Reihe "Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft" der Bildungsstätte Anne Frank.
19:30 Uhr
The English Theatre Frankfurt

StreitClub – „Grenzen der Meinungsfreiheit“

Lasst uns reden! Lasst uns debattieren! Lasst uns STREITEN! Kaum etwas ist so häufig Teil unseres Alltags und dabei gleichzeitig so negativ besetzt wie der Streit. Häufig assoziieren wir ihn mit Eskalation, zermürbenden Endlos-Auseinandersetzungen und mit Wut, Enttäuschung oder Aggression. Streit bedeutet Konflikt. Streitkultur hingegen bedeutet Konfliktaustragung und -einhegung. Streitkultur meint also nichts anderes als die Kunst des produktiven Streitens. Als solche ist sie unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen, denn im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft und entwickeln und testen politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!
16:00-19:00
Bremen

Beteiligung der Bürger:innen am Politikprozess in Bremen: Stand und Perspektiven

Diskutieren Sie mit uns über die Modernisierung der Bürger:innenbeteiligung in Bremen. Das Ziel, die Bürger:innen besser am politischen Prozess zu beteiligen, wird in Bremen breit befürwortet. Vor allem wird damit die Hoffnung verbunden, zunehmend politikverdrossene oder populistisch wählende Bürger:innen wieder für den demokratischen Politikprozess und Austausch zurückgewinnen zu können. Aber wie so oft, steckt der Teufel im Detail und schon Nuancen der Ausgestaltung können große Unterschiede bewirken.
25.10.: 13:00-21:00 / 26.10.: 09:00-14:30
Berlin

Alte Geschichte(n) – neue Narrative? Multidirektionale Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft

Wie kann Erinnerungslernen in der postmigrantischen Gesellschaft aussehen? Welche (neuen) Narrative bringen Zugewanderte mit? Wie gehen wir in der (historisch-)politischen Bildung mit konkurrierenden Narrativen und konflikthaften Erinnerungen um? Wie kann die Auseinandersetzung mit Geschichte(n) und gegenwärtigen Erfahrungen verknüpft werden? Was bedeutet Anerkennung und inklusive Bildung und wie kann sie umgesetzt werden? Wie lassen sich unterschiedliche Erfahrungen teilen und daraus solidarische Handlungen entwickeln?