Über das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)

Unter dem Dach des FGZ sind zur Zeit 83 Forschungs- und Transferprojekte versammelt, die sich drei thematisch-methodischen Clustern zuordnen. Die Cluster bündeln jeweils unterschiedliche Perspektiven und Zugänge zur Erforschung gesellschaftlichen Zusammenhalts. Das erste Cluster beschäftigt sich mit „Theorien, Politiken und Kulturen des Zusammenhalts“. Das zweite Cluster forscht zu „Strukturen, Räumen und Milieus des Zusammenhalts“, während das dritte die „historischen, globalen und regionalen Varianzen des Zusammenhalts“ behandelt. In allen drei Dimensionen seines Forschungsprogramms verbindet das Institut quantitative und qualitative Sozialforschung mit hermeneutischen, narratologischen, begriffs- und strukturanalytischen Zugriffen sowie globalhistorischen Verflechtungsanalysen.

Die drei Forschungscluster sind durch zentrale Aufgaben und Services des Instituts verknüpft, die an den drei koordinierenden Standorten angesiedelt sind. Dazu gehört die wesentliche, eng mit der Forschung verbundene Rolle des Transfers. Das FGZ versteht es als seine Aufgabe, mit innovativen Formaten eine kollaborative Wissensproduktion von Forschung und Gesellschaft zu befördern. Mit seiner Dateninfrastruktur will das FGZ eine wichtige Referenz für die Erforschung und das Monitoring des gesellschaftlichen Zusammenhalts anbieten. Das Aus- und Weiterbildungsprogramm für Doktorand*innen und Postdocs legt die Basis für die weitere Konsolidierung eines interdisziplinären Forschungs- und Praxisfelds von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Der Forschungskoordination kommt die Aufgabe zu, die Forschungen im FGZ clusterübergreifend zu bündeln und mit den Transferaktivitäten, dem Aufbau der Dateninfrastruktur sowie dem Karriereentwicklungsprogramm zu verzahnen. Dem Geschäftsstellenbereich Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen obliegt es, die Forschungs- und Transferaktivitäten des FGZ der nationalen und internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren und die wissenschaftlichen Publikationstätigkeiten des Instituts und seiner Mitglieder sichtbar zu machen.

 

Sprecher*innenrat

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt wird durch einen Sprecher*innenrat wissenschaftlich geleitet und nach außen repräsentiert. Dem Sprecher*innenrat obliegt die Umsetzung der Beschlüsse des Institutsrats und die Aufsicht über die administrative Geschäftsstelle des FGZ.

Dem Sprecher*innenrat gehören folgende Professor*innen an:

  • Prof. Dr. Matthias Middell (Universität Leipzig), Geschäftsführender Sprecher
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Sprecherin
  • Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg (Universität Bremen), Sprecher

 

Institutsrat

Der Institutsrat ist das zentrale Entscheidungsorgan des FGZ. In ihm sind alle elf Standorte des FGZ durch jeweils eine/n Teilinstitutssprecher*in vertreten. Dem Institutsrat gehören aktuell folgende Teilinstitutssprecher*innen an:

  • Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Technische Universität Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung)
  • Prof. Dr. Andreas Zick (Universität Bielefeld)
  • Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg (Universität Bremen)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Berthold Vogel (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) an der Georg-August-Universität)
  • Prof. Dr. Reinhold Sackmann (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Prof. Dr. Uwe Hasebrink (Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut Hamburg)
  • Prof. Dr. Peter Dirksmeier (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Leibniz Forschungszentrum TRUST)
  • Dr. Matthias Quent (Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Jena)
  • Prof. Dr. Daniel Thym, LL.M. (Universität Konstanz)
  • Prof. Dr. Matthias Middell (Universität Leipzig, Leipzig Research Centre Global Dynamics)

 

Geschäftsführung

Die administrative Geschäftsführung des FGZ obliegt Rebecca Schmidt (Goethe-Universität Frankfurt am Main).

 

Öffentlichkeitsarbeit

Bei Fragen zum Forschungsinstitut Gesellschaftlichen Zusammenhalt wenden Sie sich bitte an die Öffentlichkeitsarbeit des FGZ.

Frau Pia Siemer
Tel: +49 341 9737892

 

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