Im Dialog mit der Gesellschaft

Am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt verstehen wir den Austausch von Wissen zwischen Forschung und Gesellschaft als eine seiner zentralen Aufgaben. Deswegen wird der Wissenstransfer besonders gefördert.

Am Institut fühlen wir uns dem stetigen Dialog mit Partner*innen aus allen Bereichen der Gesellschaft verpflichtet. Unsere Forscher*innen wollen in ihrer Arbeit auf Fragestellungen und Wissensbestände aus der Praxis eingehen. Dieser dialogische Austausch wird durch Beratungs- und (Aus-)Bildungsangebote ergänzt. Neben etablierten Formaten des Wissenstransfers sollen auch innovative Forschungswerkstätten entstehen, die eine gemeinschaftliche Wissensproduktion von Forschung und Gesellschaft befördern. Ziel ist die partizipative Produktion und Zirkulation von Wissen.

Eine wesentliche Rolle spielen dabei die dezentralen Transferprojekte der einzelnen Standorte. Diese richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, wie zum Beispiel Medienschaffende, Bildungseinrichtungen, Kommunalpolitiker*innen oder Bürger*inneninitativen. Geplant sind zudem Publikationen, Podcasts und Videoformate sowie dezentrale und zentrale Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit. Außerdem legt das FGZ Wert auf eine serviceorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr über den Wissenstransfer

Helpdesk

Die dezentralen Angebote der Teilinstitute werden durch das FGZ-Helpdesk begleitet, das nach einer Pilotphase konkrete Beratungsbedarfe aus der Politik aufnehmen soll. Über das FGZ-Helpdesk können politische Institutionen des Bundes und der Länder konkrete Expertisen vom FGZ innerhalb des Themenkomplexes gesellschaftlicher Zusammenhalt abfragen.

Schulungsplattform

Im Laufe der ersten Förderlaufzeit 2020-2024 soll eine nach Zielgruppen und Themen strukturierte Schulungsplattform mit Online- und Offlineangeboten entstehen, in der die Angebote der Teilinstitute gebündelt werden. Die Schulungsplattform wird den Mitgliedern des FGZ und der Gesellschaft offen zur Verfügung stehen.

Hospitanzprogramm

Auf zentraler Ebene soll das FGZ-Hospitanzprogramm die Plattform für den Austausch zwischen Gesellschaft und Wissenschaft darstellen. Verwaltungsfachleute, Journalist*innen, Verbandsvertreter*innen und politische Entscheidungsträger*innen bekommen durch verschiedene Dialogformate gezielt Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb und / oder nehmen im Rahmen eines mehrwöchigen Aufenthalts als embedded practitioners an konkreten Forschungsprojekten teil, während umgekehrt Forscher*innen als embedded researchers Einblicke in Problemwahrnehmungen, Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse auf der praktischen Ebene gewinnen.