Publikationen des Forschungsinstitutes Gesellschaftlicher Zusammenhalt

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[Open Access] Demokratische Transformationen des Strafrechts der Moderne?

[Open Access] Demokratische Transformationen des Strafrechts der Moderne?

Klaus Günther
Je stärker moderne Gesellschaften demokratisch werden, desto mehr Strafrechtsfragen auf der Tagesordnung der Öffentlichkeit, Debatte und demokratischer Willensbildung. Der Artikel analysiert die historischen Bedingungen, wesentliche Merkmale und die Folgen der demokratischen Transformation. » Publikationsdetails
[Open Access] Gesellschaftlicher Zusammenhalt - Ein interdisziplinärer Dialog

[Open Access] Gesellschaftlicher Zusammenhalt - Ein interdisziplinärer Dialog

Nicole Deitelhoff, Olaf Groh-Samberg, Matthias Middell (Hg.)
Begriff und Vorstellung des "Gesellschaftlichen Zusammenhalts" deuten auf einen komplexen Gegenstand, der in all seinen Facetten von einer einzigen Disziplin kaum gefasst werden kann. Um die sozialen Herausforderungen der Gegenwart zu analysieren, ist daher ein interdisziplinäres Zusammenwirken erforderlich. Das im Jahr 2020 gegründete Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt nimmt diese Aufgabe an. Die Autor*innen dieses Bandes gehen den Leitfragen des Instituts nach Begriff, Entstehungsbedingungen, Gefährdungen und Wirkungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts nach. Die Themen reichen von neuen sozialen Konflikten über das Auseinanderdriften von Stadt und Land bis hin zum Populismus und zunehmenden Antisemitismus. Das Thema wird dabei auch im internationalen und historischen Vergleich verfolgt. » Publikationsdetails
[Open Access]Die Förderung der regionalen Kulturlandschaft als mitgliederbezogener Förderzweck im Sinne des §1 Genossenschaftsgesetz (GenG)

[Open Access]Die Förderung der regionalen Kulturlandschaft als mitgliederbezogener Förderzweck im Sinne des §1 Genossenschaftsgesetz (GenG)

Pascal Schwarzer
Genossenschaften haben sich ab dem 19. Jahrhundert in ganz Europa entwickelt. Dabei ist festzustellen, dass Genossenschaften in den einzelnen Regionen Europas unterschiedlich verstanden werden. Die verbindende Gemeinsamkeit aller Genossenschaften ist der demokratische Zusammenschluss einer unbestimmten Vielzahl von Personen, die gemeinschaftlich einen bestimmten Zweck fördern möchten. Unterschiede bestehen aber darin, wer von dem geförderten Zweck profitieren soll. In Deutschland sind Genossenschaften nach dem von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch geprägten Leitbild als Selbsthilfevereine allein auf die Förderung ihrer Mitglieder beschränkt. Demgegenüber können Genossenschaften im französisch-italienischen Modell auch Gemeinwohlbelangen fördern. Doch auch in Deutschland wächst in den letzten Jahren, bestärkt durch die Reform des § 1 GenG im Jahr 2006, das Bedürfnis nach gemeinwohlorientierten Genossenschaften, wie beispielsweise Kulturgenossenschaften. Der Beitrag untersucht dabei zwei mögliche Förderzweckbestimmungen, mit denen Kulturbetriebe unter den Genossenschaftsbegriff des § 1 GenG gefasst werden könnten. » Publikationsdetails
[Open Access] Is Free Speech in Danger on University Campus? Some Preliminary Evidence from a Most Likely Case

[Open Access] Is Free Speech in Danger on University Campus? Some Preliminary Evidence from a Most Likely Case

Matthias Revers, Richard Traunmüller
Revers und Traunmüller haben die Haltunger linker Studierender der Sozialwissenschaften in Frankfurt zu Fragen der Meinungsfreiheit untersucht. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass sich Studierende häufig sprachlich angegriffen fühlen und dass sich ein beträchtlicher Anteil für die Einschränkung der Meinungsfreiheit ausspricht. » Publikationsdetails
[Open Access] Der Transfer von sozialwissenschaftlichem Wissen als Forschungsgegenstand

[Open Access] Der Transfer von sozialwissenschaftlichem Wissen als Forschungsgegenstand

Günter Warsewa, Peter Bleses, Matthias Güldner
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung erwartet vom Forschungsinstitut gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) die Erforschung von Bedingungen, Gefährdungen und Entwicklungsmöglichkeiten des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Zum Auftrag des FGZ gehört eine partizipativ gestaltete öffentliche Wissenschaft, die den Wissenstransfer in beide Richtungen anstrebt und zugleich evaluiert: aus der Wissenschaft in die Gesellschaft und aus der Gesellschaft in die Wissenschaft. Im Beitrag skizzieren die Autoren zunächst unterschiedliche Erwartungen sowie die komplexen wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen sozialwissenschaftlichen Wissenstransfers. » Publikationsdetails