Daniel Speda

Daniel Speda

Projektleiter

Standort Halle

Kurzprofil

Dipl. Geograph Daniel Speda ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Wirtschaftsgeographie, der Regionalökonomie und den Regionalwissenschaften. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit dem Konzept der regionalen Resilienz aus der Perspektive der evolutionary economic geography und somit auch den Auswirkungen von kurz- und langfristigen Krisen auf Regionalentwicklung. Sein besonderes Interesse liegt hierbei auf dem Einfluss institutionellen Wandels auf die Resilienz einer Raumeinheit.

Was interessiert mich am Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Grundsätzlich gilt mein Forschungsinteresse schon immer regionalen Disparitäten auf jeder räumlichen Aggregatsebene. Wachsende Ungleichheit, etwa bei Beschäftigung, verfügbaren Einkommen oder Sozialprodukt, über längere Zeiträume sehe ich als potentielle Gefährdung für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Konkret in diesem Projekt, wie institutionelle Regeln (etwa Bedingungen in den Renten- und Krankenversicherungen) sozialen Zusammenhalt beeinflussen. Weiterhin, wie Erfahrungen des Zusammenhalts die Bereitschaft beeinflussen, selbst zum Zusammenhalt des Gemeinwesens beizutragen. Dies soll am Beispiel von Kleinst-Unternehmer*innen mit bis zu neun Beschäftigten untersucht werden.

Publikationen (Auswahl)

Wink, R.; Kirchner, L.; Koch, F.; Speda, D. (2015): There are many roads to reindustrialisation and resilience. Place-based approaches in three German urban regions. European Planning Studies

Wink, R.; Kirchner, L.; Koch, F.; Speda, D. (2016): Wirtschaftliche Resilienz in deutschsprachigen Regionen. Springer Fachmedien. Wiesbaden.

Wink, R.; Kirchner, L.; Koch, F.; Speda, D. (2017): Path plasticity, path creation and path dependence along transformation processes in German cities. Cambridge Journal of Regions, Economy and Society 10(3):471-490.

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