08.04.2022

Wissenschaft und Gesellschaft in Dialog: Praxisrat am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt eingerichtet

Am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt hat der Praxisrat seine Arbeit aufgenommen. Die 14 Mitglieder bringen unterschiedliche Perspektiven und Interessen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum in die Forschungsarbeit ein und unterstützen den Transfer von Ergebnissen.

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) wurde 2020 als bundesweiter Zusammenschluss von 11 Standorten gegründet. Mehr als 200 Wissenschaftler:innen betreiben hier interdisziplinäre geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu Möglichkeiten und Herausforderungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Zentraler Auftrag für ihre Arbeit ist es, Wissenschaft dialogisch im lebendigen Austausch mit gesellschaftlichen Akteuren zu betreiben. Als ‚Wächter‘ über diesen Auftrag hat nun der Praxisrat seine Arbeit aufgenommen, der gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Beirat zentral für die externe Qualitätssicherung des FGZ ist. Die 14 Mitglieder bringen in Vertretung ihrer Organisationen und Verbände unterschiedliche Perspektiven und Interessen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum in die Forschungs- und Transferarbeit ein.

Die Leitfragen für den Praxisrat lauten:

  • Welche Herausforderungen zeichnen sich ganz aktuell im Umfeld der Partner:innen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ab?
  • Wie sind unterschiedliche Menschen und gesellschaftliche Gruppen davon betroffen?
  • Welche Formen des „Zusammenhalts“ sehen sie als erstrebenswert an?
  • Wie kann ein inklusiver gesellschaftlicher Dialog über diese Fragen gestaltet werden?
  • Und welchen Beitrag kann das FGZ mit seinem Praxisnetzwerk dazu leisten?

Die Impulse des Praxisrates sind sowohl für die Fortentwicklung des Forschungsprogramms als auch für die Gestaltung eines praxistauglichen Transfers von Forschungsergebnissen entscheidend.     

Mitglieder des Praxisrats